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SUMMARY:Kritisches China Forum: Jour Fix
DESCRIPTION:Kritisches China Forum: Jour Fix am Freitag den 8. November 2024 von 16-18 Uhr. \n\nZoom Meeting\nhttps://hu-berlin.zoom-x.de/j/68087122840?pwd=xEp61jCiyayMU4EnPuvQi83vYzJpAP.1\nMeeting ID: 680 8712 2840\nPassword: 572377\n\n\nDer Konfuzianismus und seine Vereinnahmung durch den Autoritarismus in China\nDiskussion mit Heiner Roetz \nIt is impossible to understand the Communist Party of China in terms of traditional Marxism; from well before 1949\, the CPC’s Marxism was highly nativized. The CPC\, furthermore\, is rooted in and profoundly influenced by Confucianism. It might be described as a hybrid of Chinese Marxism and Confucianism. The CPC is shaped by and is as complex as Chinese civilization\, of which\, of course\, it is a product.\nSo schreibt der britische Journalist Martin Jacques – bis 1991 letzter Redakteur der Zeitschrift Marxism Today – im englischsprachigen Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas Global Times am 6.4.2021.\n\nVor gut einem Jahr hatte das Kritische China Forum (KChF) einen Jour Fix zum Ideologiebegriff im chinesischen Marxismus mit Adrian Krawczyk veranstaltet. Heiner Roetz wird darlegen welches Verständnis vom Konfuzianismus in China heute zur Weckung eines kulturnationalistischen\, politisch ausschlachtbaren Wir-Gefühls vorherrscht. Er lehrte bis zur Emeritierung Geschichte und Philosophie Chinas an der Ruhr Universität Bochum.\n\n\nSiehe dazu u.a. Wessen Held ist Konfuzius? in FAZ vom 10.2.2024 Seite Z 3 und Vortrag Überlegungen zur chinesischen Moderne vom 24.8.2020 im Rahmen des STUDIUM GENERALE – DIGITAL\, Universität Heidelberg https://www.youtube.com/watch?v=YRc4Brq_4JY \nMehr über das Kritische China Forum siehe: https://kritisches-chinaforum.org/
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SUMMARY:Workshop des Kritischen China-Forums
DESCRIPTION:Donnerstag\, 14. November 2024\, 16.00-20.00h\, In den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Berlin\, Straße der Pariser Kommune 8A\, 10243 Berlin\, Nähe Berlin Ostbahnhof \nBitte meldet euch bis zum 8. November an unter: admin@kritisches-chinaforum.org \nProgramm:\nBestandsaufnahme \nEine neue\, multi- oder bipolare Weltordnung artikuliert sich immer deutlicher in politischer\, wirt­schaftlicher und militärischer Perspektive. (vgl. das EU-Papier zu China als Systemrivalen\, der Ausschluss chinesischer Komponenten aus dem 5G-Netz\, der NATO-Gipfel und die Einord­nung Chinas als russischer Alliierter\, sowie die Fahrt einer deutschen Fregatte durch die Straße von Taiwan). Diese verschärfte Konfrontation überlagert dabei andere\, universelle Krisen und Um­brüche\, die sich in Europa\, China und anderen Ländern weiterhin entfalten und die dringend nach einer (kooperativen) Bearbeitung verlangen. Darüber hinaus gewinnt die Konkur­­renz und Konfrontation in den Ländern zwischen der EU und China eine neue Dynamik\, verschärft bestehende Konflikte bzw. führt zu neuen Auseinander­setzungen. \nBlock (1)\, ca. 45 Minuten \nWelche Entwicklungen erwarten wir in den kommenden Monaten und Jahren (Ausgang der Wahl in den USA\, zunehmende militärische Konfrontation im Pazifik\, neue Kriege?) \n– Deutsche Chinapolitik / die Position deutscher Verbände (Thomas) \n– EU-Politik zu China (Philipp) \n– Wie weit globalisiert sich die NATO? Zündeln in der Straße von Taiwan (Uwe) \nBlock (2)\, ca. 45 Minuten \nWelche Themen jenseits dieser rhetorischen und faktischen Konfrontation bleiben relevant und bedürfen einer Analyse\, rufen nach Kooperation zwischen Akteu­r:innen unterhalb der offi­ziellen staatlichen Ebenen / transnational? \n– Klimawandel\, \n– Soziale Ungleichheit\, \n– Digitalisierung und Umbrüche in der Arbeitswelt\, \n– Jugendarbeitslosigkeit\, \n– Bewegungen\, Gewerkschaften \n– Familien- und Bevölkerungspolitik (Christa) \n– Nachwirkungen / Kontinuitäten der Corona-Zeit \nBock (3)\, ca. 45 Minuten \nWie ist die politische\, wirtschaftliche und militärische Lage in der Semi-Peripherie / Peripherie einzuschätzen? (Mittel-\, Ost\, und Südeuropa\, Afrikanische Länder\, Süd­ost­asien). Welche poli­ti­schen und welche Entwicklungsperspektiven sind in einer Globalen Sicht erkennbar? (Ent­wick­lungspolitische Perspektive) \n– China und Veränderung der Weltordnung \n– die US-amerikanisch – chinesische Rivalität in Südostasien (Wolfram) \n– Wasserstoffgewinnung in Afrika \n18.30-20.00h \nSelbstverständnis des kritischen China-Forums\, Programmplanung und Institutioneller Rahmen unserer Arbeit \n Vor dem Hintergrund der Bestandsaufnahme zur politischen Situation stellt sich die Frage\, welche Rolle das kritische China-Forum einnehmen kann und soll. Was ist das poli­tische Selbstverständnis des kritischen China-Forums? Welches Programm wollen wir uns geben? In welchem Format wollen wir weiterarbeiten? Und schließ­lich: in welchen institutionellen Rahmen wollen wir arbeiten? Bezüg­lich dieser Frage haben wir in der letzten Zeit diskutiert\, ob wir uns ggf. als Arbeits­kreis der AkG anschließen sollen. \n4) Was ist kritisch am kritischen Chinaforum? \n5) Welche Aktivitäten wollen/können wir umsetzen? \nGemeinsame Ideensammlung und Diskussion \n6) In welchem institutionellen Rahmen kann das geschehen? \nGemeinsame Ideensammlung und Diskussion \n–   Wollen wir uns als Arbeitskreis der Assoziation kritische Gesellschaftsforschung (AkG) an­schlie­ßen? Falls ja\, wäre die Vereinssitzung der AkG am 15. November 2024 in Berlin der Ort\, die Vereinsmitglieder hierüber abstimmen zu lassen. \n–   Welche anderen Optionen gäbe es? Eine eigene Vereinsgründung? Wie hand­haben die anderen Initiativen diese Frage? (Critical China Scholars (CCS)\, Berlin Contemporary China Network (BCCN)) \nab 20.00h \nGemeinsames Abendessen
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SUMMARY:Workshop: Transformation in China und Europa
DESCRIPTION:Die ökologische Krise und Transformation in China und Europa\nFreitag\, 15.11.2024\, 10-12 Uhr\, in der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8a\, 10243 Berlin \nChina ist aufgrund seiner raschen Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten auch zum weltgrößten Emittenten von Treibhausgasen herangewachsen. Der Konsum von fossilen Energieträgern in China \nwächst weiter\, gleichzeitig ist das Land inzwischen aber auch führend bei der Produktion von erneuerbaren Energien und Technologien für die Dekarbonisierung der Ökonomie. Wir wollen in dem \nWorkshop die Entwicklung der ökologischen Krise und Transformation in China sowie ihre Bedeutung für Deutschland und die Europäische Union genauer diskutieren. Dabei stellen sich u.a. folgende \nFragen: \n1. Welche Pläne und Maßnahmen verfolgt die chinesische Regierung für eine Energiewende\, Klimaneutralität und die Bewältigung der ökologischen Krise? \n2. Wie hat China seine Position als Technologieführer in Bereichen wie der Produktion von Solarzellen\, Batterien\, Elektrofahrzeugen etc. erreicht? \n3. Wie abhängig ist die ökologische Transformation in der EU von Importen aus China? Gefährden die sich verschärfende geopolitische Konfrontation zwischen dem „Westen“ und China und die \nVersuche der „Entkopplung“ bzw. des „de-risking“ die ökologische Transformation in der EU? Bedarf es für die ökologische Transformation des Aufbaus eigener Produktionskapazitäten für die \nentsprechenden Technologien in der EU – oder eben der Vertiefung der Kooperation mit China? \nMit Lia Musitz (Goethe-Universität Frankfurt)\, Sandra Lust (Bundesarbeitsgemeinschaft Klimagerechtigkeit der Partei Die Linke)\, Philipp Köncke (Universität Erfurt). \nDer Workshop findet in Zusammenarbeit mit der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung statt. \nWir bitten um Anmeldung bei Thomas Sablowski (sablowski@posteo.de). \n——————- \nIch möchte Euch außerdem auf die Konferenz „Monster verstehen. Faschisierung\, grüner Kapitalismus und Sozialismus“ hinweisen\, die die Rosa-Luxemburg-Stiftung\, die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung\, die Redaktion der Zeitschrift PROKLA und das Berliner Institut für kritische Theorie am 15.-16. November in Berlin veranstalten. Das Programm findet Ihr hier: \nhttps://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/76B4X/monster-verstehen \nAuf der angegebenen Website erfolgt auch die Anmeldung zur Teilnahme an der Konferenz. \nEs lohnt sich also\, ein verlängertes Wochenende in Berlin einzuplanen. \nHerzliche Grüße \nThomas Sablowski
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